Der Mauerfall

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Nach dem Ende des 2. Weltkriegs teilten die Siegermächte Deutschland und seine Hauptstadt Berlin in vier Besatzungszonen. Kurz darauf begann der Kalte Krieg zwischen West und Ost. Während in Westdeutschland die Bundesrepublik gegründet wurde, entstand in Ostdeutschland und Ostberlin die DDR. DDR-Bürgern war das Auswandern nach Westdeutschland verboten und ab 1961 durchzog eine von der DDR-Regierung errichtete Mauer Berlin, die DDR-Bürger an der Flucht hindern sollte. Nach vermehrten Massenfluchten der DDR-Bürger in die Bundesrepublik und nach der ersten unblutigen Revolution der Geschichte, bei der Hunderttausende für Reisefreiheit demonstrierten, gab die DDR-Führung am 9. November 1989 dem Druck des Volkes nach. Nachdem erste Grenzen zur Ausreise geöffnet wurden und das Radio darüber berichtete, sammelten sich immer mehr Menschen an der Berliner Mauer. Der leitende Offizier des Grenzübergangs Bornholmer Straße, Oberstleutnant Harald Jäger, öffnete schließlich mangels klarer Anweisungen und unter dem Druck der Menschenmassen die Grenze vollständig. Die Berliner Mauer war damit gefallen. Offiziell wiedervereint wurde Deutschland am 3. Oktober 1990, heute der Nationalfeiertag der Bundesrepublik. Für Historiker gilt der Fall der Berliner Mauer am 9. November als Ende des Kalten Krieges.

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